15.12.2020

Handelsunternehmen kalkulieren „mit spitzem Bleistift“.

Besonders in der aktuellen Zeit, wo viele Modehändler wohl noch einige Wochen und Monate um das Überleben ihres Geschäfts kämpfen werden, werden wohl leider auch viele richtungsweisende Investitionen verschoben.

In der Vergangenheit passierte es schon öfter, dass gerade in den Krisenzeiten die späteren Gewinner entstanden sind und geformt wurden. Amazon ist solch ein Beispiel.

Gerade in den Krisenzeiten können die richtigen Weichenstellungen und strategischen Investitionen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die Zukunft ausmachen. Strategie bedeutet, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein.

Lange Zeit waren viele kleinere Händler davon ausgegangen, dass RFID nur für die großen Marken interessant sei und dass KMU-Händler sich das nicht leisten könnten. Doch besonders die immer präsenter werdenden Anforderungen im Omnichannel Commerce, dem kanalübergreifenden Handel (stationär und online), erfordern effiziente Geschäftsprozesse sowie Genauigkeit und Transparenz der Artikelbestände. Während beispielsweise im E-Commerce die entgangenen Umsätze (und Gewinne) durch Nicht-Lieferbar-Bestellungen sichtbar sind, war es den Inhabern und Geschäftsführern im stationären Handel häufig nicht bewusst, wie hoch die entgangenen Umsätze durch die sogenannten Out-of-Stock-Situationen sind. Und leider noch weniger sind sich dabei der langfristigen Effekte durch unzufriedene und abwanderungsgefährdete Kunden bewusst…

Um einmal die Zahlen sprechen zu lassen, haben wir uns die Effekte durch RFID an Hand eines kleineren Händlers näher angeschaut.

Der Händler erzielt mit seinen drei Geschäften einen durchschnittlichen Jahresumsatz von etwa 2,5 Mio. €. Sein Online-Anteil beträgt mittlerweile fast 25%, u.a. weil er auch über Online-Marktplätze (z.B. Zalando) verkauft. Mittlerweile sind täglich fast 40 retournierte Artikel zu bearbeiten.

Für die RFID-Hardware hat er 21.350 € investiert, die Softwarelizenzen machten bei ihm insgesamt 37.330 € aus.

Was waren die wesentlichen Effekte der RFID-Einführung? Mit der RFID-Lösung war es ihm gelungen, die Out-of-Stock-Situationen maßgeblich zu reduzieren. Die hieraus erzielte Umsatzsteigerung betrug mindestens 4%. Bei einer Rohertragsmarge von 60% erzielt er somit einen zusätzlichen Rohertrag von ca. 60.000 € jährlich. Bei der Retourenbearbeitung spart er fast 15.000 € jährlich ein.

Ohne Förderung erreichte er somit eine Rendite von jährlich 104% auf das einmalige Investment in Hard- und Software.

Würde der Händler die RFID-Einführung heute anstoßen, würde er sehr gute Chancen haben, um beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderprogramm „Digital Jetzt“ in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall würde das gleiche Projekt mit 32.274 € gefördert werden. Die Rendite würde sich auf 256% p.a. erhöhen.

Details zur ROI-Berechnung erhalten Sie hier zum Download: ….

ROI-Beispielrechnung

ROI-Beispielrechnung

Download
Filler