Schlanke Dienste statt komplexer Anwendungen
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Schlank, Cloud-fähig und flexibel: Microservices für die Prozessdatenerfassung

Der Trend, komplexe Systemfunktionen in eine beliebige Zahl von vernetzten Microservices aufzulösen, ist aufgrund des Durchbruchs von Cloud-Infrastrukturen heute besonders aktuell. Das Konzept ist aber viel älter und wurde bei syspro bereits 2011 erstmals umgesetzt.

Der Nutzen des Umstiegs auf virtuelle Mini-Applikationen ist in Produktionslösungen besonders hoch. Denn eine konventionelle Anwendung erreicht auf dieser Ebene niemals die nötige Flexibilität, um sich variablen Komponenten im Prozess anzupassen, sich immer wieder präzise auf neue spezifische Szenarien einzustellen und mit neuen Kategorien von Störungen und Fehlern intelligent umzugehen. Für Individualisierungen und andere Anpassungen jedes Mal eine mächtige Anwendung zu verändern, wäre hier weder effizient noch sicher. Stattdessen setzen wir auf unabhängige Microservices, die in enger Vernetzung über standardisierte Interfaces miteinander kommunizieren. Jeder dieser Services erledigt autonom eine kleine, exakt abgegrenzte Aufgabe.

Beispielhaft für dieses Prinzip ist unser Datenerfassungsterminal proDet, in dem einzelne Microservices jeden einzelnen Ablaufschritt abbilden. Im übergeordneten proDet-Framework wird über die Reihenfolge der Ablaufschritte die Prozesslogik hergestellt und darüber hinaus die Interkommunikation mit Geräten, entfernten Services (Diensten oder Applikationen) und Benutzereingaben konfiguriert. Für Kunden hat dieser Aufbau einen unschätzbaren Vorteil: Der Anwender kann seine Prozesse flexibel, stabil und benutzeroptimiert selbst gestalten.