In Prozess-Infrastrukturen gehört die Zukunft intelligenten Komponenten der IoT- und Industrie-4.0-Generation. Das ISM dazu liefern wir.
sys-pro Logo

proSystem ISM: ganzheitliches Monitoring + proaktive Systempflege

Divers statt unified: aktuelle und künftige Prozess-Infrastrukturen sind komplexe, heterogene Landschaften aus unterschiedlichsten Systemen, Geräten und Anwendungen. Der neue Megatrend zur Aufsplittung von mächtigen Applikationen in freie, flexible Microservices verfestigt diese Entwicklung. Auch die Integrationsintelligenz verlagert sich immer mehr auf eine unabhängige, übergeordnete Management-Ebene – dort wird der Gesamtprozess koordiniert und administriert.

Diese neue Ebene ist auch die Plattform für eine innovative, ganzheitliche Strategie zur Verwaltung, Überwachung und Pflege aller Infrastrukturkomponenten. Mit unserer Lösung proSystem ISM haben wir diese Strategie in die Praxis umgesetzt. Unser Infrastructure Management verwaltet Systeme, Lizenzen, Daten und Services auf Basis eines zentralen Lifecycle-Registers. Updates und Upgrades werden automatisch installiert, Prozessdaten lückenlos erhoben und qualifiziert weiterverteilt, Backups durchgeführt und Roll-Back-Optionen für Fehlerfälle gespeichert. Zielsysteme wie CRM-Lösungen, Business Warehouses und ERP-Installationen erhalten sämtliche Informationen aus dem Prozess, wobei im Vorfeld bereits Verdichtungen und Auswertungen erfolgen können.

Der Mehrwert eines ganzheitlichen Infrastructure Managements ist enorm. Die Systempflege verursacht in heterogenen Strukturen mit einer Vielzahl von Wartungspartnern und -prozessen hohe interne Aufwände und externe Kosten. Wird ein so komplexes Gebiet nicht perfekt administriert, entstehen zusätzlich signifikante Ausfall- und Regressrisiken.

Moderne IoT-Infrastrukturkomponenten auf Industrie-4.0-Niveau sind der Idealfall für die Verwaltung durch ein ISM – sie verfügen über offene Schnittstellen und eine autonome Intelligenz, mit der sie das Zentralsystem aktiv unterstützen. Aber auch konventionelle Systeme können von proSystem ISM über standardisierte Interfaces in vielen Fällen problemlos angebunden werden. Ist die Integration erfolgt, können IT-Abteilungen, Service Desks und Anwender über komfortable Tools das kontinuierliche Management übernehmen. Alternativ kann diese Aufgabe an IT-Dienstleister und Cloud-Betreiber übertragen werden. Dabei kommen zwei Interface-Module von proSystem ISM zum Einsatz:

ISM Software Desk
ISM Device Desk

ISM Software Desk: die multifunktionale Update-Zentrale

Mit dem ISM Software Desk erfolgt die Verwaltung von der Zielkomponenten – Services, IoT-Geräte und Anlagen – nach Standorten und Gruppen. Softwareänderungen werden inklusive Roll-back-Option zeitgesteuert verteilt und aktiviert, wobei der integrierte Package Builder die Zuverlässigkeit maximiert und den Zeitbedarf reduziert. Nachrichten aus den Komponenten werden aufgenommen, qualifiziert und bei Bedarf eskaliert. Per Knopfdruck kann jederzeit der aktuelle Installationsstand abgefragt und gegen die Verfügbarkeit neuer Updates abgeglichen werden. Mit individuell konfigurierten Aktionen kann der ISM Software Desk weiter ausgebaut werden.

Zwischen Zentralsystem und Zielkomponenten übernehmen intelligente ISM-Agenten die Verteilung der Pakete, die Ausführung der Anweisungen und die Kontrolle und Rückmeldung des Ergebnisses an den zugewiesenen Master. Wenn Aktionen fehlschlagen, stellt der ISM-Agent die bisherige Zielumgebung automatisch wieder her (Rollback) oder reagiert mit anderen geplanten Aktionen im Paket eigenständig.

Mit dem Einsatz des ISM Software Desks realisieren Sie eine Vielzahl messbarer Vorteile. So werden Down-Time-Zeiten in Produktivsystemen durch die Verteilung im Hintergrund reduziert. Die Stabilität und Vollständigkeit bei Softwareupdates wird erhöht. Massenupdates oder Rollbacks können zu geplanten Ausführungszeiten in voller Breite statt System für System ausgeführt werden. Installationsaufwände und IT-Vorbereitungszeiten verringern sich, die Reproduzierbarkeit wird in mehrstufigen und heterogenen Systemlandschaften über die Kette Entwicklungssystem > QS-System > Produktivsystem hergestellt. Agile Projekte (Sprints) und Microservices werden unterstützt, IT-Vorbereitungszeiten je Stufe (Referenz, Abnahme, Produktiv) verkürzt.

ISM Device Desk: Das Multi-Dashboard für das Monitoring

Der ISM Device Desk ist das zentrale Monitoring- und Messaging-System im ISM. Das Tool überwacht alle verwalteten Komponenten, fragt regelmäßig die so genannten Heartbeat-Messages ab und sorgt für einen hierarchischen Nachrichtenfluss im gesamten System. Dabei werden PCs und mobile Geräte genauso einbezogen wie Prozess-Hardware und Software-Services. Über Speicherungen, Filter und Weiterleitungsfunktionen erfolgt die Nachrichtenweitergabe – nicht nur an die Zentralverwaltung, sondern optional auch zur externen Auswertung an andere Systeme. Auch die Konfiguration der ISM-Agenten wird im Device Desk realisiert. Darüber hinaus stellt das Tool die Gesamtdokumentation sicher.

Der Anwender wird in allen Funktionen von aussagekräftigen Dashboards unterstützt, die auch eine sofortige Reaktion auf Systemnachrichten ermöglichen. Trends und Ereignisse werden hier in einfacher und übersichtlicher Form dargestellt, wobei neben den Standard-Apps auch kundenspezifische Anwendungen integriert werden können.